Zwei Töne erklingen – welcher Abstand liegt dazwischen? Alles läuft direkt im Browser, es wird nichts gespeichert oder übertragen.
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Er wird nach der Anzahl der Tonschritte benannt: Von C zu D ist es eine Sekunde, von C zu G eine Quinte, von C zum nächsten C eine Oktave. Zusätzlich unterscheidet man große und kleine Varianten – eine große Terz klingt hell und freundlich, eine kleine Terz dunkler und wehmütig.
Beim Üben hilft es, sich zu jedem Intervall ein bekanntes Lied zu merken. Die reine Quarte ist der Anfang von „Tatü-Tata“, die große Sexte der Beginn von „My Bonnie“, die Oktave der Sprung in „Somewhere over the Rainbow“. Fang mit wenigen, deutlich verschiedenen Intervallen an und nimm erst nach und nach weitere dazu.
| Intervall | Halbtöne | Beispiel ab C | Merkhilfe |
|---|---|---|---|
| Kleine Sekunde | 1 | C–Des | Der Hai-Zweiklang aus „Der weiße Hai“ |
| Große Sekunde | 2 | C–D | „Alle meine Entchen“ |
| Kleine Terz | 3 | C–Es | „Hänschen klein“ (abwärts) |
| Große Terz | 4 | C–E | „Alle Vögel sind schon da“ |
| Reine Quarte | 5 | C–F | Martinshorn, „Tatü-Tata“ |
| Tritonus | 6 | C–Fis | Klingt unruhig, schwebend |
| Reine Quinte | 7 | C–G | „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ |
| Kleine Sexte | 8 | C–As | Klingt sehnsüchtig |
| Große Sexte | 9 | C–A | „My Bonnie is over the ocean“ |
| Kleine Septime | 10 | C–B | Klingt offen, unaufgelöst |
| Große Septime | 11 | C–H | Sehr gespannt, drängt zur Oktave |
| Oktave | 12 | C–C | „Somewhere over the Rainbow“ |
Wenn du wissen möchtest, wie die Notennamen zustande kommen, die hier auftauchen, steht das auf der Seite Notennamen erklärt. Zum Ausprobieren am geschriebenen Notenbild gibt es das Noten-Buchstaben-Rätsel.